Die Schiefzehe (Hallux valgus) ist der medizinische Fachausdruck für den Schiefstand der großen Zehe, die weg von der Körperachse zur Kleinzehe hin sich verformt. Ursache ist in der Regel eine Abweichung des ersten Mittelfußknochens Richtung Fußinnenrand. Gleichzeitig kann auch ein Verschleiß (Arthrose) des Großzehen-Grundgelenks (Hallux Rigidis) vorliegen.

Ursache:

Neben einer erblichen Veranlagung werden zwei erhebliche Ursachen für den Hallux valgus gesehen:

  • Spreizfuß: Durch das Einsinken des vorderen Quergewölbes beim Spreizfuß kommt es zu einer Verbreiterung des Ballenbereichs, einer anderen Winkelstellung und somit auch zu einer schiefen Stellung vornehmlich der ersten Zehe.
  • Falsches Schuhwerk: Durch interkulturelle Vergleiche belegt, ist die Hauptursache des Hallux valgus eindeutig im jahrelangen Tragen von falscher Fußbekleidung zu sehen. Der natürliche und gesunde Normalfuß weist eine leichte Spreizung der Zehen zueinander auf – eine Tatsache, die heute nur noch in wenigen Kulturen verbreitet ist.

Stärkere Ausprägungen des Hallux valgus betreffen in erster Linie Frauen. Das rührt einerseits vom schwächeren Bindegewebe der Frau her, aber vor allem durch Damenschuhformen, die diese Fehlentwicklung stärker begünstigen, als die üblichen Herrenschuhe dies bei Männerfüßen verursachen. Drei Faktoren des Schuhwerks sind maßgeblich:

  • Die Absatzhöhe: Durch einen höheren Absatz (mehr als drei bis vier Zentimeter) tritt ein verstärkter Druck im Vorfußbereich auf. Das begünstigt einerseits die Spreizfußbildung, und andererseits werden dadurch die Zehen in die Schuhspitze gepresst.

 

  • Zu enge Schuhspitzen: Die Schuhspitzen sind häufig zu eng, um den Zehen den notwendigen Freiraum vor allem zur Seite, aber auch nach oben gewähren zu können. Dadurch werden diese in eine Fehlstellung gezwungen, die im Laufe der Zeit zu einer bleibenden Fehlstellung in den Fußgelenken führt. Viele Frauen haben von oben betrachtet dreieckig geformte Vorfüße, die sich exakt in die spitz zulaufenden Schuhvorderkappen einfügen.

 

  • Zu kurze Schuhe: Sind die Schuhe zu kurz, werden die Zehen ebenfalls aus ihrer natürlichen Lage gedrängt, was nicht nur den Hallux valgus fördert, sondern auch zu Hammer- und Krallenzehen führt.

Kennt man die Ursachen, ist die Vorbeugungsstrategie eindeutig: Schuhe mit hohen Absätzen und zu enger Vorderkappe sollten nicht zu oft getragen werden. Die Füße beherbergen ein Viertel sämtlicher Knochen des menschlichen Körpers und sind extrem anpassungsfähig. Wird abwechslungsreiches Schuhwerk getragen, bleibt eine Schädigung zumeist aus.
Wer viel barfuß läuft, hat dadurch meist schöne Füße mit glatter Haut und geraden Zehen. Der Schuh für den Alltag soll niedrige Absätze und Freiraum für die Bewegung der Zehen haben. Hochhackige Schuhe sollten nur in Ausnahmefällen getragen werden.

Die Wirkung des kyBoot bei Hallux

Die weich-elastische Sohle vom kyBoot verteilt den Druck beim Auftreten auf den ganzen Fuss. Die Vorfussbelastung wird spürbar reduziert. Gleichzeitig stärkt und dehnt die dynamische Sohle die Fussmuskulatur. Die Bewegung des Fussgelenkes aktiviert die Venenpumpe und erhöht dadurch die Durchblutung im Fuss.

Die optimale Dämpfung beim Gehen, die Entlastung des Vorfusses, die Dehnung der Waden- und Fussplattenmuskulatur und die Stärkung der Fussmuskulatur bewirken ein sofortiges Nachlassen der Hallux Schmerzen. Die breite Passform gewährleistet einen hohen Tragekomfort. Den Ursachen des Hallux (Reiz-überlastung des Fussballens, Muskelverkürzung und Durchblutungsmangel durch Schonhaltung) wird entgegengewirkt.