Laterales/mediales Einknicken des Sprunggelenkes im kyBoot

Der menschliche Körper ist dafür gebaut, barfuss auf natürlichem Boden zu gehen, was die Füsse bei jedem Schritt im Alltag trainiert und stärkt.

Der zivilisierte Mensch geht auf flachen Böden in harten Schuhen oft mit Absätzen, die die Bewegung des Fusses behindern und sie unnatürlich schwächen.

Wenn nun ein solch geschwächter Fuss in den kyBoot steigt, wird er überfordert, wenn er zu lange auf der bewusst instabilen, weichelastischen Sohle geht.

Massnahmen

  • Kleinere Schritte machen und weniger abrollen, Ferse besitzt geringe koordinative Fähigkeiten, ist unflexibel und schmal, Ferse schwierig zu stabilisieren

 

  • Bei sehr schwacher Fussmuskulatur kann es beim ersten kyBoot Sinn machen ein Modell mit Comfortsohle zu erwerben. Diese neuen 2G Sohle ist seitlich etwas stabiler, weniger aktives Stabilisieren nötig, dadurch aber auch leicht geringerer Trainingseffekt als mit der Trainingssohle 1G

 

  • Die Fussmuskulatur wird durch den kyBoot permanent trainiert. Darum diesen so oft wie es geht tragen, aber nur so lange wie die Konzentration ein aktives Stabilisieren zulässt! Ein Abknicken verringert sich durch das Tragen automatisch

In den meisten Fällen knickt nur ein Fuss nach innen/aussen. Warum ist das so?

Die meisten Menschen haben eine „starke“ und eine schwächere Hand. Genauso verhält es sich bei den Beinen/Füssen.

Ginge der Mensch täglich barfuss im Sand, würden beide Füsse genau gleich trainiert und somit fast genau gleich stark.

Ein so trainierter Mensch würde im kyBoot nicht im Geringsten einknicken. Weil die Fussmuskulatur des zivilisierten Menschen auf harten Böden aber immer geschont wird, bleibt ein Fuss immer schwach. Der Fuss wird unbewusst geschont, z.B. bei längerem Stehen, bei dem der Mensch zumeist auf dem Standbein ausruht.

Weil im kyBoot nun die unterschiedlich starken Füsse genau gleich beansprucht werden, zeigen sich diese Unterschiede sofort durch das mehr oder weniger starke Einknicken des einen Fusses im Vergleich zum anderen.

Die Beschaffenheit und Festigkeit des kyBoot- Sockliners (Innensohle) ist kein Faktor für vermehrtes oder verringertes Einknicken! Das Gefühl, das Umknicken sei bei den älteren kyBoot-Serien grösser als bei den neuen, rührt daher, dass die meisten Kunden ihre muskulären und koordinativen Fähigkeiten durch das kyBoot-Tragen schon so verbessert haben, dass bei jedem weiteren kyBoot eine deutlich spürbare Verbesserung der Stabilität im Sprunggelenk zu spüren ist.

Folgen eines dauerhaften Einknickens

  • Überlastung/Fehlbelastung von Sprunggelenk und Knie führt zu Muskeldysbalancen, Asymmetrien, schmerzhaften Reizungen
  • Erhöhte Sturzgefahr
  • Verringerung der Lebensdauer des kyBoot durch erhöhte Abnutzung und beschleunigte Materialermüdung der kyBoot Sohle.

Beispiel

Wenn bei einem PKW die Spur falsch eingestellt ist, nutzt sich der Reifen an der Aussen-/Innenkante schneller ab. Die Laufzeit verringert sich und der Reifen muss schneller ersetzt werden. Dieser Zustand bleibt so lange das Fahrwerk des PKW nicht in der Werkstatt eingestellt wurde bestehen. Das Problem der falsch eingestellten Spur ist exakt zu vergleichen mit der Problematik des Ab-/Einknickens beim Menschen, mit einem grossen Unterschied.

Das „Fahrwerk“ des Menschen stellt sich durch Tragen des kyBoot automatisch ein!

Je nach Grösse der Problematik kann schon beim 2. Oder 3. kyBoot eine Normalisierung der Stabilität der Fussgelenke beobachtet werden.